ZEITGESPRÄCH: DIE ZUKUNFT DES LÄNDLICHEN RAUMS IN DER EU | CHANCEN & WEGE

 

ZEITGESPRÄCH MIT DR. ERWIN PRÖLL, Landeshauptmann a.D.

Die Fragen stellt Dr. Wolfgang Berger, Regionalentwicklungsagentur Oststeirisches Kernland

 

Montag, 24. Juni 2019, 18.00 Uhr

Museum Hartberg, Herrengasse 6

Bei Schlechtwetter: Schloss Hartberg

 

Ein regionales Zusammengehörigkeitsgefühl kann mobilisieren. Daraus resultiert die Annahme der besonderen Resilienz des ländlichen Raums, die in den Strategien einer eigenständigen Regional- entwicklung ja gefördert werden soll. Wo sind die Grenzen dieser Sichtweise: etwa Lokalpatriotismus und Angst vor dem Fremden? Wie kann eine regionale und eine europäische Identität gleichermaßen gefördert werden?
Und wie sieht es mit dem Unterschied der so genannten Zivilgesellschaft im städtischen und ländlichen Raum aus? Man schreibt ihr ja am Land in Bezug auf Vereinswesen und Traditionsbewusstsein eine hohe Organisationsfähigkeit zu.
Aber wie kann sie künftig auch eine höhere demokratiepolitische Bedeutung bekommen im Sinne einer Beteiligung an Entscheidungsprozessen?